Verkehrsrecht

Sie hatten einen Verkehrsunfall?

Erfahrungsgemäß erzielen Unfallgeschädigte, die durch einen Anwalt vertreten werden, regelmäßig einen deutlich höheren Schadensersatz, als Geschädigte, die die Regulierung selbst in die Hand nehmen. Die Konsultierung eines Anwalts ist nicht nur dann notwendig, wenn man selbst nach einem Unfall mit der Schadensregulierung nicht mehr weiter kommt. Jeder geht ja auch sofort zum Arzt, wenn er verletzt ist oder Schmerzen hat und therapiert sich nicht etwa selbst. Sinnvoll ist es dann sogar, einen Facharzt aufzusuchen, der sich mit dem speziellen Leiden besonders gut auskennt.

So empfiehlt es sich auch nach einem Verkehrsunfall einen Rechtsanwalt aufzusuchen, der auf dieses Rechtsgebiet spezialisiert ist. Der Verkehrsrechtsanwalt kann nicht nur kompetent die Haftungsfrage beurteilen, sondern er weiß auch, welche Schadenspositionen dem Geschädigten im Einzelfall zustehen und wie er diese gegenüber einer Versicherung durchsetzen kann. Selbst die Regulierung eines normalen Verkehrsunfalls birgt schon viele Fallstricke, so dass es dem Geschädigten niemals zu empfehlen ist, die Unfallregulierung ohne Anwalt vorzunehmen.

Die Regulierung in Eigenregie führt oft dazu, dass die Geschädigten nicht alles geltend machen, was ihnen nach dem Gesetz zusteht. Oder haben Sie beispielsweise schon mal über die Unkostenpauschale, den Haushaltsführungsschaden oder das Quotenvorrecht nachgedacht?

Sie haben mit uns nur einen Ansprechpartner und müssen sich nicht mit Call-Center Hotlines der gegnerischen Versicherung belasten. Noch wichtiger: Sobald Sie von uns vertreten werden, darf die gegnerische Versicherung sich nicht mehr direkt an Sie wenden. Ideal für Sie, denn die Gefahr ist zu groß, dass Sie sich durch die geschulten Versicherungsmitarbeiter vertrösten lassen. Denken Sie daran: Je länger Sie auf Ihr Geld warten müssen, desto größer wird der Profit des Versicherungskonzerns, der mit Ihren berechtigten Ansprüche „arbeitet“.

Wir kümmern uns um die Details:

Gerne vermitteln wir Ihnen einen Kfz-Sachverständigen, bei dem wir darauf vertrauen können, dass er wichtige Schadenpositionen (z. B. die Wertminderung) nicht einfach „unter den Tisch fallen lässt“.

Bußgeldbescheid? Fahrverbot? Punkte?

Ihr Problem ist unsere Aufgabe! Ich verteidige Sie bei sämtlichen Bußgeldtatbeständen, z. B. bei:

  • Geschwindigkeitsüberschreitungen
  • drohendem Fahrverbot
  • Rotlichtverstoß
  • Abstandsverstöße
  • Alkohol- und Drogenfahrten
  • Probezeit und Nachschulung
  • Rotlichtverstoß
  • Handy am Steuer
  • etc…

Nicht selten sind Messungen im Straßenverkehr unverwertbar, da z. B. die Messgeräte nicht geeicht worden sind und/ oder der Messbeamte die Geräte nicht ordnungsgemäß aufgebaut bzw. verwendet hat. Wir arbeiten in diesem Bereich sehr erfolgreich mit einem bundesweiten Netzwerk von öffentlich bestellen und vereidigten Gutachtern zusammen.

Sehr wichtig ist die frühzeitige Beauftragung eines Verkehrsanwalts. Das Ordnungswidrigkeitsverfahren beginnt mit der Anhörung zu einem behaupteten Verkehrsverstoß; ist die Identität des Fahrers der Bußgeldstelle bekannt, ggf. auch mit einem Bußgeldbescheid. In beiden Fällen sollten Sie sofort einen Verkehrsanwalt einschalten. Dieser kennt Ihre Rechte und hat sowohl das nötige Wissen als auch die Erfahrung im Umgang mit der Bußgeldstelle und den Gerichten.

Werden wir von Ihnen im Rahmen eines Bußgeldverfahrens mit der Wahrnehmung Ihrer Rechte beauftragt, wird zunächst von uns Einsicht in die amtliche Ermittlungsakte genommen. Ein entsprechendes Einsichtsgesuch kann nur über einen Rechtsanwalt beantragt werden. Aus der Ermittlungsakte ist dann ersichtlich, welche Beweismittel der Behörde überhaupt vorliegen (Radarmessungen, Zeugenaussagen usw.), ob diese ordnungsgemäß ermittelt worden und verwertbar sind.

Verkehrsstrafrecht

Meistens geht es im Verkehrsstrafrecht um folgende Delikte:

  • Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort (§ 142)
  • Nötigung (§ 240)
  • Trunkenheit im Straßenverkehr (§ 316)
  • Straßenverkehrsgefährdung (§ 315c)
  • Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr (§ 315b)
  • Fahrlässige Körperverletzung (§ 229)
  • Fahrlässige Tötung (§ 222)
  • Versicherungsmissbrauch (§ 265)
  • Vortäuschen einer Straftat (§ 145d)
  • Fahrens ohne Fahrerlaubnis(§ 21)
  • Kennzeichendelikte
  • Fahrens ohne Versicherungsschutz (§ 6)

Diese Auflistung ist nicht abschließend. Sie verdeutlicht aber, wie schnell ein Straßenverkehrsteilnehmer mit dem Strafrecht in Konflikt geraten kann.

Dies hat oft gravierende Konsequenzen: Sie müssen bei einer rechtskräftigen Verurteilung mit einer Eintragung im Bundeszentralregister rechnen. Bei vielen Straftaten droht zudem ein Fahrerlaubnisentzug oder ein Fahrverbot. Oft kommt es auch zur Anordnung der so genannten MPU (medizinisch-psychologische Untersuchung). Zudem ist bei einer rechtskräftigen Verurteilung mit einer Eintragung von Punkten im Verkehrszentralregister in Flensburg zu rechnen. Oft besteht die Möglichkeit Ihrer Haftpflichtversicherung, Sie in Regress zu nehmen.

Autokaufrecht & Leasingrecht

Leider können bein Autokauf oder beim Kraftfahrzeugleasing immer wieder Probleme auftreten, deren Klärung ohne rechtliche Kenntnisse unmöglich ist. Das Autokaufrecht ist eine Spezialmaterie des Verkehrsrechts. Auch hier gilt: Oft kann eine frühzeitige Beratung rechtzeitiges Handeln die Anspruchsvoraussetzung erleichtern, da gerade im Kaufrecht Beweislastregeln an Fristen gebunden sind und ein in manchen Fällen möglicher Widerruf des Vertrages nur innerhalb enger zeitlicher Grenzen möglich ist.

Wir beraten und vertreten Sie im Bereich Autokaufrecht und Leasing insbesondere bei folgenden Fragen:

  • Rückabwicklung von Kaufverträgen
  • Arglistige Täuschung
  • Verschweigen von Vorschäden
  • Minderung des Kaufpreises
  • Geltendmachung von Mängel- und Gewährleistungsfragen
  • Ausschluss von Gewährleistungsrechten
  • Bindung an Lieferfristen
  • Probleme bei Rückgabe von Leasingfahrzeugen
  • Allgemeine Fragen des Leasingrechts
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